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Aktuelles Projekt

Angehende Erzieher/innen spielen mit Sprache

Im Workshop „Kreatives Schreiben", der in den vergangenen Tagen stattfand, experimentierten angehende Erzieher/innen mit Sprache und entdeckten dabei ihre Freude am Spiel mit Sprache und Konkreter Poesie.
Auf den Fotos sind einige der Schreibprodukte zu sehen.

In den Workshops vertiefen die Erzieher/innen im Berufspraktikum berufsrelevante Themen und erwerben neue Kompetenzen.

 

Projektdetails

Top-Thema

19.03.2015

Training on the Move: Mit Erasmus+ nach Großbritannien zum DUDLEY COLLEGE

Vom 02. bis 05. März waren Frau Hillemacher, Frau Lahaye und Herr Milles, in ihrer Funktion als Englischlehrerinnen und Englischlehrer, am Dudley College in der Nähe von Birmingham.
Während ihres Aufenthalts erhielten sie einen Einblick in die Organisation und den Schulalltag eines sehr großen Colleges, das mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler besuchen und das über 750 Beschäftigte hat, sowohl als Lehrende als auch als Manager und Verwaltungspersonal. Hier gibt es ein breites Angebot an Berufs-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten: So kann man z.B. sein Abitur machen oder eine Ausbildung in den unterschiedlichsten Bereichen absolvieren, z.B. im Tourismus, in Wirtschaft und Verwaltung, in Kfz-Technik, Mechatronik, in Berufen der Elektrotechnik und des Maschinenbaus, im Sozial- und Gesundheitswesen, in naturwissenschaftlichen Berufen, in Gastronomie und Hotellerie, im Sport, im Bereich Theater als Bühnenbildner, Beleuchtungsfachkraft, in Design und Fotografie, Textildesign, Tanz und Dramaturgie und in vielen anderen Bereichen.
Der Campus umfasst mehrere, technisch bestens ausgestattete Gebäude und „Lernräume" für bestimmte (Aus)Bildungsprofile, einige von den Auszubildenden im Bereich Gastronomie geführte Kantinen bzw. Restaurants, ein Theater, architektonisch und ausstattungsmäßig einladende Räume, die als Klassenräume, Selbstlernbereiche, für Gruppen- oder Projektarbeiten oder als Beratungsräume genutzt werden.
Besonderer Wert wird auf Inklusion gelegt. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt ihren Alltag zu meistern und in einer schulinternen Firma mitzuarbeiten. Ziel ist es, die Chancen auf eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Beeindruckend war der „Employment Hub" der Schule, eine Servicestelle für junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen. Hier werden sie unterstützt durch ein maßgeschneidertes Bewerbungstraining und eine passgenaue Vermittlung in Unternehmen vor Ort.
Somit spielt das Dudley College eine wichtige Rolle für den lokalen Arbeitsmarkt, denn hier werden Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern, Ausbildungssuchenden und Unternehmen bzw. Arbeitgebern geknüpft.
Insgesamt haben wir das Dudley College als eine innovative, offene, von Diversität geprägte und zukunftsorientierte Schule erlebt, die großen Wert auf eine persönliche und kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Schüler und Mitarbeiter legt, und zwar durch qualifiziertes und engagiertes Lehrpersonal und effiziente Verwaltungsstrukturen. Dabei „denkt" und arbeitet sie aber stets „betriebswirtschaftlich".
Dies wird auch nach außen deutlich durch regelmäßige Audits, Evaluationen und Bewertungen aller Mitarbeiter durch eine nationale Agentur (OFSTED).
Damit nimmt das College eine Schlüsselfunktion innerhalb der regionalen Entwicklung ein. Es versteht sich nicht nur als ein Kompetenzzentrum für die Vermittlung von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten in vielen Berufen sondern auch - unterstützt durch Regierungsprogramme - als „Motor" für die bedarfsgerechte Entwicklung des Arbeitsmarkts in der Region, gemäß dem Motto:
„We pull people and organisations together, match lecturers to learners and craft bespoke training made to measure for your business" (Zitat aus dem Mission Statement des Dudley College).
Birgitta Hillemacher, Birgit Lahaye und Jörg Milles

Wer ins Dudley College mal reinschauen möchte:
https://www.youtube.com/watch?v=y2xV4jjq6F0

 

 

Details

Top-Termin / nächste Veranstaltung

20.06.2015

Ort: Simmerath und Stolberg

Abschlussfeiern

Am 18.6. findet unsere Abschlussfeier in Simmerath statt, am 20.6. folgen dann die Abschlussfeiern in Stolberg.

Details

Medienspiegel

Erfahrungen in der Privatklinik Izmir sammeln

Stolberg. „Wir überschreiten gerne Grenzen und lieben Ortswechsel und Vielfalt beim Lernen und in der Ausbildung!" So lautet das Motto des Berufskollegs Stolberg/Simmerath. „Hierfür wird viel getan", versichert Willi Steffens, Lehrer an der seit 2012 zertifizierten Europaschule.

Dies ist deutlich an den vielfältigen Angeboten im internationalen Bereich zu erkennen. Zum Beispiel werden neben den typischen Sprachunterrichten wie Englisch, Französisch und Spanisch auch exotischere Sprachen angeboten wie Türkisch und Polnisch.

Ein wichtiger Schwerpunkt am Berufskolleg ist es, die jungen Menschen, die sich mehr und mehr in globalisierten Lebens- und Arbeitswelten behaupten müssen, bestmöglich vorzubereiten. Hierfür werden ihnen eine berufliche Grundbildung, fachspezifisches Wissen sowie sprachliche und interkulturelle Kompetenzen vermittelt.

Besonders ist, dass ihnen Qualifizierungswege mit europäischer beziehungsweise internationaler Dimension ermöglicht werden - wie zum Beispiel „Erasmus+". Das ist eine Initiative der Europäischen Union, die unter anderem die Bildung in Form von Auslandsaufenthalten unterstützt.

Dieses internationale Förderprogramm ermutigt allerdings nicht nur Schüler, einmal über den Tellerrand hinauszublicken und die Luft der großen weiten Welt zu schnuppern, sondern auch Lehrer. So war es Willi Steffens, der dieses Programm im November 2014 in Anspruch nahm und einen Auslandsaufenthalt in Istanbul verbrachte und somit seine Schülerinnen Meike Moskatewitz und Esra Cimen mit dem Fernfieber infizierte. Die zwei Anfang 20-Jährigen absolvieren im Rahmen ihrer Ausbildung zu Medizinischen Fachassistentinnen - zweites Ausbildungsjahr - ein Auslandspraktikum in der Türkei. Sie sind Pioniere in ihrem Ausbildungsbereich und nutzen als erste Stolbergerinnen dieses Angebot, in Izmir in einer Privatklinik neue Eindrücke zu sammeln.

„Nachdem wir die Bilder aus Istanbul im Unterricht gesehen hatten, stand für uns fest, dass wir mitmachen wollen, und es war direkt klar, dass es ebenfalls die Türkei sein sollte", berichtet Meike. Esras Familie ist türkischstämmig und lebt teilweise in Izmir, somit ist es für sie ein Heimaturlaub. „Besonders interessant für mich ist, zu sehen, wo die Unterschiede innerhalb der medizinischen Standards liegen. Es ist noch mal etwas anderes, ob man ein Praktikum in England oder in der Türkei macht", erklärt Meike.

Die Entscheidung war schnell gefällt, allerdings war es nun daran, eventuelle organisatorische Hürden zu nehmen. Denn die gesamte Organisation wie die Freistellung in den Ausbildungsbetrieben, die Suche nach ausländischen Betrieben und die Reiseorganisation müssen die Schülerinnen selbst bewältigen.

„Wir haben sehr viel Hilfe von der Schule erhalten und fühlten uns zu jeder Zeit voll unterstützt. Die Organisation verlief reibungslos und zügig", bestätigt Esra. „Durch die jahrelangen Rekrutierungen ausländischer Schulen, auch in der Türkei, habe man sich mittlerweile ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut", so Willi Steffens.

Anfängliche Bedenken

Meikes Familie hatte zu Beginn ein paar Bedenken, schließlich sind Esra und Meike in Izmir auf sich alleine gestellt. Sie werden zwar in einem gemeinsamen Appartement wohnen und auch in derselben Klinik arbeiten, dennoch ist Izmir über 3000 Kilometer von der Heimat entfernt, und die beiden jungen Frauen sind fernab ihrer gewohnten Umgebung.

Letztlich kamen sowohl Meikes als auch Esras Familie zu dem Entschluss, dass es eine große Chance für die berufliche als auch persönliche Weiterentwicklung ihrer Töchter ist und haben sie in ihren Plänen unterstützt. „Der Aufenthalt wird komplett von Erasmus+ gefördert, warum soll man dann diese Chance nicht nutzen?", fragt Meike.

„Besonders erwähnenswert ist die Kooperation der Ausbildungsbetriebe der beiden Schülerinnen", wirft Willi Steffens ein. „Die Unterstützung der Betriebe war großartig und keinesfalls selbstverständlich, schließlich müssen die beiden Frauen für mehrere Wochen freigestellt werden."

Kurz vor dem Abenteuer stellte man sich natürlich die Frage, ob eher die Freude oder die Angst vor dem Ungewissen überwiegt? „Ich bin von mir selbst überrascht. Eigentlich bin ich kein Typ, der gerne von Zuhause weg ist, aber ich freue mich sehr auf die neuen Erfahrungen", befand Meike vor dem Abflug. „Wir haben gerade die Zwischenprüfung hinter uns gebracht und hatten durch den Prüfungsstress keine Zeit, uns Sorgen zu machen. Jetzt steigt zwar langsam die Nervosität, aber die Freude überwiegt - ich sehe es als persönliche Herausforderung", bestätigt auch Esra.

Beide waren sich schon im Vorfeld einig: Sie werden eine tolle Zeit zusammen erleben. Und neben den Eindrücken, die sie im Krankenhaus sammeln, wird sicher Zeit bleiben, Izmir zu erkunden und zu genießen. Und mit Esra als privater Stadtführerin kann ja auch nichts schiefgehen.

Von Stefanie Henke

 

Quelle: Stolberger Zeitung vom 17.4.2015 Details

















MEIN BILDUNGSANGEBOT

Ich habe:



Mein nächstes Ziel ist:

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Fachhochschulreife
Fachoberschulreife
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A
Staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher
Staatlich anerkannte Kinderpflegerin/Kinderpfleger
Staatlich geprüfter Betriebswirt

Folgende Schulform interessiert mich:

Berufsvorbereitung 
Berufsgrundschuljahr 
Berufsfachschulen 
Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung 
Fachoberschulen 
Fachschulen 
Dualer Studiengang BWL PLuS 
Aufbaustudiengänge 
Weiterbildung 
Berufliches Gymnasium 

Meine Schwerpunkte liegen im Bereich:

handwerklichhauswirtschaflich
kaufmännischnaturwissenschaftlich
Praktikumsozialpädagogisch
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