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Aktuelles Projekt

Schüleranmeldung online - Wir helfen weiter - Anmeldungen für die Fachschule bitte direkt über die Schule! (Home - Aktuelle Anmeldeformulare anzeigen)

Für das kommende Schuljahr (2016/17) findet die Anmeldung an den Berufskollegs der StädteRegion Aachen - auch online - statt.

Genauere Informationen über das Anmeldeverfahren erhalten Sie auf www.schueleranmeldung.de

 

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Anmeldung Schüler online


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Öffnungszeiten der Schulsekretariate

Stolberg:
Montag - Donnerstag 7:30 - 12:30 und 13:00 - 15:30 Uhr
Freitag 7:30 - 12:30 und 13:00 - 14:00 Uhr

Simmerath:
Montag - Donnerstag 6:30 - 15:00 Uhr
Freitag 6:30 - 13:00 Uhr


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Schulort Stolberg
Berufskolleg Simmerath/Stolberg der StädteRegion Aachen
Am Obersteinfeld 8
D-52222 Stolberg
Telefon+49 2402 9512-0
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bk-stolberg@bk-simmerath-stolberg.de

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Berufskolleg Simmerath/Stolberg der StädteRegion Aachen
Im Römbchen 1
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Projektdetails

Top-Thema

08.07.2016

Öffnungszeiten in den Ferien


In der Zeit vom 11.07. – 17.08.2016 ist das Sekretariat

in der Zeit von 10:00Uhr - 11:30Uhr geöffnet.

Am 22.07. und 29.07.2016 ist das Sekretariat geschlossen.

 

Details

Top-Termin / nächste Veranstaltung

19.08.2016, ab 8:00 Uhr

Ort: Simmerath und Stolberg

Nachprüfungen

Nachprüfungen

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Medienspiegel

Mal schauen, was hinten rauskommt

Simmerath. Seit Monaten beherrscht der Abgas-Skandal, der in erster Linie den Automobilhersteller VW betrifft, die Schlagzeilen. Nach Hinweisen auf eine mögliche Software-Manipulation nach der Auffälligkeit zu hoher Abgaswerte wurden in den USA zum Teil enorme Differenzen beim Stick-oxidausstoß von VW-Dieselfahrzeugen festgestellt. Unter Testbedingungen wurden die Abgaswerte zwar eingehalten, unter realen Fahrbedingungen aber oft um ein Vielfaches überschritten.

Der Abgas-Skandal ist immer noch das Thema Nummer eins in der Fachwelt, bewegte aber auch die Kfz-Lehrlinge am Berufskolleg Simmerath. Über einen längeren Zeitraum befassten sich die Kfz-Mechatroniker im dritten Ausbildungsjahr jetzt mit dem Thema Ausstoß von Stickoxiden und entwickelten dabei ein eigenes Messverfahren. Bei ihrem Lehrer für Kfz-Technik, Bernd Vogel, rannten sie mit dieser Initiative offene Türen ein. „Wir wollten mal schauen, was wirklich hinten rauskommt, und was eigentlich hinter dem Abgas-Skandal steckt", begründete die Gruppe ihre Idee.


Schwächen im System offenbart

Die Erkenntnisse am Ende der Versuchsreihe waren ziemlich ernüchternd. Es ging den Schülern nicht darum, bestimmte Automobilhersteller anzuklagen, sondern darum, die Schwächen und Unzulänglichkeiten im gesamten System der Abgas-Messung zu offenbaren.

Für jedes Fahrzeug werden bestimmte Grenzwerte beim Schadstoff-Ausstoß per Gesetz festgelegt. Die Motoren müssen einen sogenannten Fahrzyklus als Voraussetzung für ihre Zulassung absolvieren. Auf dem Rollenprüfstand wird ein festgelegter Fahrzyklus abgefahren. Während der Messung werden der Kraftstoffverbrauch ermittelt und die Abgase analysiert.

Nun weiß man inzwischen, dass diese Werte oftmals nicht mit dem Fahrverhalten der Autofahrer übereinstimmen. Kurzstrecken- und Stadtverkehr werden ebenso wenig berücksichtigt wie topografische Gegebenheiten oder Geschwindigkeiten über 120 km/h.

„Die vorgeschriebenen Grenzwerte können oft gar nicht eingehalten werden", lautet das Fazit des Schüler-Projektes.

Für die praktische Umsetzung der Messung bot die Kfz-Halle auf dem Schulgelände mit ihrer modernsten Ausstattung beste Voraussetzungen. Nur müde lächeln können die Schüler, wenn der Fahrzyklus vorschreibt, ein Fahrzeug innerhalb von 40 Sekunden auf 70 km/h zu beschleunigen. Diese Vorgabe ist aus ihrer Sicht „offensichtlich weltfremd", denn niemand praktiziere einen solchen Fahrstil und auch das Maximal-Tempo 120 km/h sei realitätsfern. „Wir haben dann in zehn Sekunden auf 70 km/h beschleunigt und untersucht, was passiert," erzählt Roman Harff aus Herzogenrath. Es ergaben sich erwartungsgemäß völlig andere Abgas- und Verbrauchswerte. „Wenn ich ein Auto teste, wie es in der Praxis genutzt wird, ergibt sich ein ganz anderes Bild", ergänzt er: „Wir sind eben Leute, die praktisch arbeiten."

Den Kfz-Schülern war daran gelegen, anhand differenzierter Messreihen realitätsnahe Alltagsbedingungen herzustellen. So habe man schnell gemerkt, dass der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Fahrzyklus nicht funktionieren könne.


„Die Physik gilt für alle"

Man wolle „niemanden an den Pranger stellen", aber unbestritten sei wohl, dass es ein Ziel der Autoindustrie sei, mit immer kleineren Motoren immer höhere Leistungen zu erzielen. Der zwangsläufig damit verbundene erhöhte Motordruck wie auch der Temperaturanstieg hätten logischerweise einen verstärkten Stickoxid-Ausstoß zur Folge, oder wie der Lehrer es ausdrückt: „Das ist Physik, die für alle gilt, ohne Tricks. Jeder weiß es, aber keiner macht etwas." Die Abgas-Problematik betreffe im übrigen nicht nur einen Hersteller. „VW war eben in den USA zu erfolgreich und deshalb sind sie aufgeflogen", so Vogel.

Weil nun die Versuchsreihe so spannend war, wurde auch die Kreativität der Schüler angeregt, Ausschau nach weiteren Schadstoffen zu halten. So kamen die Zigarillos von Mitschüler Roman Harff ins Spiel. Da man schon einmal beim Messen war, wollte man auch den Zigarillo-Rauch auf Stickoxide hin untersuchen. Wie beim vorangegangenen Pkw-Abgas-Test ließ man über eine eigens entwickelte Konstruktion per Plastikflasche den Glimmstängel unter Vollhitze abbrennen.

Der Ergebnis war leicht schockierend: Der Stickoxid-Gehalt im Zigarillo lag klar über dem Wert, den ein Pkw im Leerlauf produziert, oder wie Kfz-Schüler Lukas Simons es auf den Punkt bringt: „Es ist demnach gesünder, sich unter einen Pkw zu legen und bei Leerlauf das Abgas einzuatmen, als ein Zigarillo zu inhalieren." Dass sein Mitschüler Roman den Zigarillo-Konsum nach diesem Versuch umgehend eingestellt hat, ist ein positiver Nebeneffekt des Projektes - er hat auf leichte Filterzigaretten umgestellt. (P. St.)

 

 

Quelle: Eifeler Zeitung vom 3.7.2016 Details

















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Berufsfachschulen 
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