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Aktuelles Projekt

Schüleranmeldung online - Wir helfen weiter - Anmeldungen für die Fachschule bitte direkt über die Schule! (Home - Aktuelle Anmeldeformulare anzeigen)

Für das kommende Schuljahr (2016/17) findet die Anmeldung an den Berufskollegs der StädteRegion Aachen - auch online - statt.

Genauere Informationen über das Anmeldeverfahren erhalten Sie auf www.schueleranmeldung.de

 

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Anmeldung Schüler online


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Falls Sie Beratung wünschen, freuen wir uns, Ihnen weiterhelfen zu dürfen.

Öffnungszeiten der Schulsekretariate

Stolberg:
Montag - Donnerstag 7:30 - 12:30 und 13:00 - 15:30 Uhr
Freitag 7:30 - 12:30 und 13:00 - 14:00 Uhr

Simmerath:
Montag - Donnerstag 6:30 - 15:00 Uhr
Freitag 6:30 - 13:00 Uhr


Kontaktdaten

Schulort Stolberg
Berufskolleg Simmerath/Stolberg der StädteRegion Aachen
Am Obersteinfeld 8
D-52222 Stolberg
Telefon+49 2402 9512-0
Fax+49 2402 9512-95
bk-stolberg@bk-simmerath-stolberg.de

Schulort Simmerath
Berufskolleg Simmerath/Stolberg der StädteRegion Aachen
Im Römbchen 1
D-52152 Simmerath
Telefon+49 2473 9602-0
Fax+49 2473 9602-46
bk-simmerath@bk-simmerath-stolberg.de

 

Projektdetails

Top-Thema

26.01.2016

Drei neue Profile mit Zukunftschancen

Stolberg. Globalisierung, demografischer Wandel und Wirtschaftskrisen: Dies sind nur einige Schlagworte unserer Gegenwart, die jeden in dieser Gesellschaft betreffen. Für Jugendliche sind dies oftmals sehr komplizierte Themen, die zu verstehen nicht immer so einfach gelingt. Und dennoch führt kein Weg daran vorbei, dass sich vor allem junge Erwachsene mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen, denn jene werden ihre private wie auch berufliche Zukunft prägen. Am Berufskolleg Simmerath/Stolberg hat man darauf reagiert und die Höhere Handelsschule grundlegend umgestaltet.

Komplett neu

Ab dem neuen Schuljahr präsentiert sich die „HöHa" deswegen komplett neu und wird inhaltlich in drei unterschiedlichen Profilen organisiert, zwischen denen die neuen Schülerinnen und Schüler dann wählen können: International Business, Finanzdienstleistungen sowie Gesundheits- und Sportmanagement. Drei Profile - Vielfältige Ausbildungschancen.

Im Profil International Business liegt der Ausbildungsschwerpunkt auf wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Themen. Im Bereich Wirtschaft stehen dabei die Bereiche internationale Wirtschaftsbeziehungen, Außenhandel und Wirtschaftsgeografie im Mittelpunkt. Bereits die Lage der Städteregion Aachen an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden zeigt die Notwendigkeit auf, künftig internationaler zu denken.

Europaschule

Und deshalb bietet das Berufskolleg, das nicht zufällig das Prädikat „Europaschule" tragen darf, seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mehrwöchige Praktika im europäischen Ausland zu absolvieren. Finanziell gefördert wird dies durch das EU-Programm Erasmus+, das allen Schülerinnen und Schülern der HöHa offen steht, um unter professionellen Bedingungen und nach entsprechender - auch fremdsprachlicher - Vorbereitung Auslandserfahrungen zu sammeln.

Jungen Menschen soll dadurch ermöglicht werden, in international ausgerichteten Unternehmen und Organisationen zu arbeiten, die Sprachen und Arbeitsweisen von Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden besser kennen zu lernen und sowohl beruflich als auch privat internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern mit hervorragenden sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen wächst bei den deutschen Unternehmen ständig.

Im Profil Finanzdienstleistungen steht die Beantwortung etwa folgender Fragen im Focus: Wie arbeiten Banken? Was für Aktien gibt es? Was sind Fonds? Welche verschiedenen Versicherungsbereiche gibt es? Damit richtet man sich speziell an jene Schülerinnen und Schüler, die sich für Mathematik sowie für Finanzen und Bankprodukte besonders stark interessieren.

Beim Profil Gesundheits- und Sportmanagement denken manche vermutlich, dies habe lediglich etwas mit Sport und vielleicht Ernährung zu tun. Aber das ist falsch gedacht! Es steckt viel mehr dahinter. Gesunde Ernährung und sportliche Betätigung sind zwar Aspekte, die innerhalb dieses Profils thematisiert und auch praktisch umgesetzt werden, jedoch gehört auch betriebswirtschaftliches Fachwissen dazu. Denn wer vielleicht den Wunsch hat, später eine Ausbildung in einem Fitnessstudio zu absolvieren, der muss auch die kaufmännische Organisation solcher Einrichtungen kennen. Ziel dieses Profils ist die Vorbereitung auf kaufmännische Abläufe und Veranstaltungsorganisationen in Sport- und Fitnesseinrichtungen.

Und wegen unserer zunehmend alternden Gesellschaft und des deswegen boomenden Gesundheitssektors bietet dieses Profil große berufliche Chancen innerhalb der Sport- und Gesundheitsbranche. Interesse geweckt?

Anmeldewochenende

Ausführliche Information und Beratung bietet das Berufskolleg Stolberg an seinem jetzt bevorstehenden Informations- und Anmeldewochenende: Am Freitag, 29. Januar (12-17 Uhr), und am Samstag, 30. Januar (10-15 Uhr), steht man dort für individuelle Beratung (nicht nur über die neue HöHa!) für alle Interessierten bereit.

 

 

Details

Top-Termin / nächste Veranstaltung

09.05.2016, 8:00 Uhr

Ort: Simmerath und Stolberg

Beginn der schriftlichen Abschlussprüfungen

Ablaufplanung

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Details

Medienspiegel

Berufskollegs sind ein Ort der Orientierung

Stolberg. Sport können die Schüler des Berufskollegs Simmerath-Stolberg schon seit einigen Monaten nicht mehr in der eigenen Turnhalle treiben. Die Halle musste die Schule kurzerhand der Städteregion Aachen als Notunterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Im Interview spricht Schulleiterin Ingrid Wagner darüber, wie die Anwesenheit der Flüchtlinge das Schulleben beeinflusst hat, mit welchen Vorurteilen Berufskollegs mitunter zu kämpfen haben und warum die Bedeutung der Schulform ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren zunehmen wird.

Seit September leben Flüchtlinge in der Turnhalle des Stolberger Berufskollegs am Obersteinfeld. Wir hat dies das Schulleben beeinflusst?

Wagner: Wir mussten zunächst einen neuen Rahmen für den Sportunterricht schaffen. Das war das dringlichste Problem, das wir lösen mussten und ich finde, dass uns das auch ganz gut gelungen ist. Die Sportlehrer haben gemeinsam überlegt, was sie machen können. Es wurde in der Schule ein Ausweichraum für Gymnastikübungen und Yoga gefunden. Eine Gruppe hat sich draußen sportlich betätigt, solange es das Wetter zuließ und hat so ganz neue Erfahrungen gewonnen. Fitness draußen war für viele Schüler etwas ganz Neues, das hat ihnen viel Spaß gemacht. Eine dritte Gruppe wurde in Sporttheorie unterrichtet. Mit der kalten Witterung sind einige Gruppen auch zu ansässigen Fitnessstudios gegangen. Aufgrund dieses Konzeptes musste so bei uns kein Unterricht ausfallen.

Und abgesehen vom Sportunterricht?

Wagner: Die Unterbringung der Flüchtlinge hat das Schulleben natürlich auf ganz vielfältige Art und Weise beeinflusst. Die Auswirkungen erstrecken sich auf unterschiedlichste Ebenen, von mir und meinen Abteilungsleitern über die Lehrkräfte der Schule bis hin zum Hausmeister, dem Verwaltungspersonal, der Reinigungskraft und nicht zuletzt den Schülern und ihren Eltern. Was die Unterstützung und Betreuung von Flüchtlingen anbelangt, haben sich alle engagiert.

Wie haben Sie und Ihre Schüler sich konkret eingebracht?

Wagner: Am Anfang haben wir bei der Erstregistrierung der Flüchtlinge geholfen, von Essensausgabe bis Dolmetscherdienste, Kollegen haben eine Kleiderkammer eingerichtet, die Schüler mit betreut haben. Es wurden Spiele organisiert, Eltern haben sich eingebracht durch Spenden und Sachleistungen. Wir waren überrascht, wie viele Schüler sich bereit erklärten, zu helfen. Selbst während der Ferien haben sie zusammen mit Kollegen die Kinderbetreuung organisiert. Schüler sind mit Flüchtlingen in die Stadt gegangen, um ihnen bei der Orientierung zu helfen, zum Beispiel bei so banalen Sachen wie dem Kauf von SIM-Karten oder Ladegeräten, um den Kontakt zur Heimat zu halten. Bei all diesen praktischen Aspekten des Lebens waren die Schüler dabei. Das war wirklich eine tolle neue Erfahrung. Für Einige war es auch schwer, sich wieder von den Flüchtlingen zu verabschieden. Als die erste Gruppe wegfuhr, sind schon einige Tränen geflossen.

Was hat Sie angesichts dieser doch nicht ganz einfachen Situation besonders beeindruckt?

Wagner: Was ich ganz faszinierend fand, war, wie sich Schüler und Studierende mit Migrationshintergrund eingebracht haben. Die sind an dieser Erfahrung persönlich gewachsen.

Haben Sie auch als Schulleiterin neue Erkenntnisse für sich und Ihre Schule aus dieser Situation ziehen können?

Wagner: Durch den Umgang mit den Flüchtlingen sind uns auch unsere eigenen Stärken bewusster geworden. Wir legen als zertifizierte Europaschule viel Wert auf interkulturelle Kompetenz. Doch häufig hat man dabei nur das Ausland im Fokus, sprich wir lernen interkulturelle Kompetenz, um uns im Ausland bewegen zu können. Doch wir haben durch unsere Schüler und Studierende mit Migrationshintergrund auch ganz viel interkulturelle Kompetenz in unserem Haus, und das sollten wir für unsere schulische Arbeit weiter nutzen. Wir sind im Moment dabei, an dieser Stelle konzeptionell weiterzudenken. Darüber hinaus ist die Rückbesinnung auf die Werte und Regeln unserer demokratischen Gesellschaft wichtig, zum Beispiel die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Diese Werte müssen den Flüchtlingen frühestmöglich vermittelt werden, damit die Integration gelingt. Dazu kann die Schule einen wichtigen Beitrag leisten.

Haben Sie auch negative Erfahrungen gemacht?

Wagner: Ich muss wirklich sagen, dass bislang alles gut gelaufen ist. Wir haben ja auch die Kleiderkammer im eigenen Haus, und wenn dort Flüchtlinge hinkamen, gab es nie Probleme oder Konflikte. Es gab eine Situation, wo Schüler ein bisschen traurig waren, weil sie eine Adventsfeier für Flüchtlinge vorbereitet hatten, die Flüchtlinge aber nicht zu der Feier erschienen. Das konnten wir aber mit den Schülern aufarbeiten. In dieser Phase waren nur noch wenige Flüchtlinge in der Turnhalle untergebracht, und es wurde deutlich, dass die Übermittlung der Einladung vielleicht anders hätte formuliert werden können. Aber ansonsten ist alles super gelaufen.

Flüchtlinge gehören nicht erst seit vergangenem Sommer zum Schulalltag Ihres Berufskollegs. Mit Ihrem Standort in Simmerath haben Sie fünf Internationale Förderklassen. Wirkte sich die Nutzung der Turnhalle als Notunterkunft auch auf diese aus?

Wagner: Ja. Zu sehen, wie Menschen von der Flucht erschöpft sind, zu beobachten, wie sie versuchen, ihre ersten Schritte in Deutschland zu machen, all dies „live" mitzuerleben - das hat den Blick auf unsere Internationalen Förderklassen erweitert und geschärft. Das bot uns den Anlass, da noch mal gezielt hinzugucken.

Internationale Förderklassen richten sich nur an schulpflichtige Flüchtlinge. An Berufskollegs bedeutet das, dass die jungen Menschen in der Regeln nach zwei Jahren aus dem System fallen. Müsste man das Konzept nicht überdenken?

Wagner: Ja, absolut. Wir haben diesbezüglich schon mehrmals bei der Bezirksregierung nachgefragt. Unsere letzte Information ist, dass versucht wird, die Altersgrenze für diese Schülergruppe nach oben zu setzen, auf 21 oder vielleicht sogar auch 25 Jahre. In einigen Bundesländern ist das schon umgesetzt und NRW befindet sich da gerade in der Lösungsphase.

Denken Sie, dass gerade Berufskollegs einen besonderen Beitrag bei der Integration von Flüchtlingen leisten können?

Wagner: Ich denke, dass Berufskollegs für viele junge Flüchtlinge ein Ort der Orientierung sind. Unser System fasst viele Schulformen unter einem Dach zusammen, jeweils mit einem beruflichen Bezug. Viele wissen ja gar nicht, was es in Deutschland für einen Arbeits- und Ausbildungsmarkt gibt. Um da Erfahrungen sammeln zu können, sind Berufskollegs meiner Meinung nach eine ganz wichtige Stätte. Wertvoll sind auch unsere Kontakte zu Betrieben.

Wie machen Sie sich diese Kontakte zunutze?

Wagner: Sofern die Flüchtlinge nicht noch alphabetisiert werden müssen, absolvieren Schüler unserer Internationalen Förderklassen Praktika. Die Erfahrung, die wir bisher gesammelt haben, ist, dass die Schüler mit Begeisterung in die Betriebe gehen. Die Betriebe geben sehr positive Rückmeldungen, die betreuenden Lehrer berichten von großen Fortschritten, vor allem in der sprachlichen Entwicklung. Wenn wir Deutschunterricht in der Schule geben, ist das eine ganz andere Dimension als wenn sich die jungen Menschen im normalen Alltag über viele Stunden hinweg mit der deutschen Sprache auseinander setzen müssen. Das ist ein Erfahrungswert, an dem die Flüchtlinge wachsen. Durch diese Betriebspraktika hoffen wir, dem Fachkräftemangel besonders im Handwerk entgegenwirken zu können, indem wir die jungen Flüchtlinge ausbildungsreif machen.

Wie geht es am Berufskolleg weiter? Wissen Sie, wann Sie die Turnhalle wieder für den regulären Unterricht nutzen können?

Wagner: Offiziell wissen wir noch nicht, wie lange die Flüchtlinge in der Turnhalle bleiben, doch sowohl Städteregionsrat Helmut Etschenberg als auch der zuständige Dezernent Gregor Jansen sind intensiv bemüht, die Turnhallen so schnell wie möglich wieder frei zu stellen. Im Gespräch ist Ende April, ob sich das aber so bewahrheiten wird, ist noch nicht gesichert. Wenn ein neuer Flüchtlingsstrom kommt, muss die Halle natürlich weiter zur Verfügung gestellt werden, das ist uns klar. Doch wir hoffen, dass wir vielleicht zum neuen Schuljahr wieder den normalen Sportunterricht aufnehmen können.

Wie beobachten Sie als Privatperson die Veränderungen auf die Gesellschaft in Ihrem Heimat- und Wohnort Eschweiler?

Wagner: In meinem Bekanntenkreis haben sich viele Menschen engagiert und Initiativen gegründet, zum Beispiel die Initiative von Brigitte Averdung-Häfner, die ich bei Besuchen der Eschweiler Flüchtlingsunterkunft in Weisweiler auch schon begleitet habe. Natürlich hat sich auch das Stadtbild verändert. Ich denke, es hat die Vielfalt, die es ja schon vorher in Eschweiler gab, erweitert. Ich hoffe, dass wir die Situation als Chance begreifen und diese Vielfalt auch weiterhin positiv für uns nutzbar machen können.

Ihr Vater war acht Jahre lang Bürgermeister von Eschweiler. Haben Sie dadurch auch von klein auf mitgekriegt, dass man sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und selbst anpacken muss?

Wagner: Allerdings. Mein Vater ist jemand, der mich sehr stark geprägt hat in meiner Haltung. Er war ja nicht nur acht Jahre lang Bürgermeister, sondern insgesamt 30 Jahre lang in der Kommunalpolitik aktiv. Das zieht sich wirklich durch mein ganzes Leben. Ich bin dankbar, dass ich so einen Vater haben durfte. Manchmal fehlt er mir als Ratgeber schon sehr.

Lassen Sie uns über das Berufskolleg als Schulform sprechen. 2013 prognostizierten Experten, dass sich der Abwärtstrend der Schülerzahlen an den städteregionalen Berufskollegs fortsetzen würde. Stattdessen besuchen im laufenden Schuljahr 1132 Schüler mehr als damals vorgesagt eines der neun Kollegs. Wie schätzen Sie die Perspektive der Schulform ein?

Wagner: Das Berufskolleg ist sehr breit aufgestellt, eng an der Wirtschaft und reagiert schnell auf aktuelle Entwicklungen. Ich denke, dass die Chancen des Berufskollegs sehr positiv sind, selbst wenn aufgrund des demografischen Wandels die Schülerzahlen rückläufig werden. Das Berufskolleg als Schule ist für die Bundesrepublik mit ihrem dualen System - welches ich für eine ganz wichtige Säule unserer Wirtschaft halte - mit Sicherheit eine Perspektive, deren Bedeutung noch zunehmen wird.

Aber dennoch genießt das Berufskolleg zumindest bei angehenden Lehrern einen zweifelhaften Ruf.

Wagner: Diesen Eindruck hatte ich bislang nicht. Das liegt vielleicht daran, dass viele das System Berufskolleg gar nicht kennen. Das war bei mir genauso. Als ich ins Referendariat kam, war ich erst einmal völlig geschockt, weil das für mich eine Welt war, die ich nicht kannte. Ich habe dann aber sehr schnell gelernt und begriffen, dass diese Schulform viele Möglichkeiten bietet. In der Lehrerpersönlichkeit werden ganz viele unterschiedliche Kompetenzen gefordert, die in einem eingleisigen System nicht in dieser Fülle zum Tragen kommen.

Also mehr als lediglich „schwieriges Klientel"?

Wagner: Es ist abwechslungsreich. Bei manchen Schülern muss man den Fokus mehr aufs Fachliche legen, bei anderen stehen soziale oder persönliche Kompetenzförderung im Vordergrund. Es ist sehr variantenreich und das macht es weiterhin spannend. Dieses „da gehen diejenigen hin, die woanders nicht unterkommen" oder „das ist nur zweite Wahl", ist lediglich der Unkenntnis geschuldet.

Was kann man dagegen tun?

Wagner: Im Moment haben die Schulleiter der städteregionalen Berufskollegs gemeinsam eine Initiative gestartet, um die Marke Berufskolleg bekannter zu machen, also eine Art „Image-Kampagne", welche mit diesem Vorurteil aufräumen soll.

Von Annika Kasties

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung vom 20.2.2016 Details

















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