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Aktuelles Projekt

Berufskolleg Simmerath/Stolberg entlässt am Standort Simmerath 102 Absolventinnen und Absolventen

Simmerath. Insgesamt 102 Absolventinnen und Absolventen durften am Mittwochabend feiern: Das Berufskolleg Simmerath/Stolberg entließ am Standort Simmerath die jungen Menschen von der Schule.

„Wir lichten die Anker - auf zu neuen Ufern" - unter dieses Motto hatte man den ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Volker Böhm und Gemeindereferent Sven Riehn gemeinsam feierten, und auch die anschließende Feier gestellt. In der Simmerather Pfarrkirche waren alle Bänke besetzt, sehr zahlreich waren die Absolventen und ihre Eltern und Freunde hier zusammengekommen. Die Gottesdienstbesucher wurden aufgefordert, ihre guten Wünsche für die Feier auf Papierschiffchen zu schreiben und diese anschließend auf dem angedeuteten Wasser der Altarstufen abzusetzen. Gedanken und Bitten für die Zukunft hatten Schülerinnen formuliert und trugen sie in den Fürbitten vor: Sie baten um Gottes Hilfe für die, die ihr schulisches Ziel noch nicht erreicht haben; für die Lehrer, damit sie mit Kraft und Freude ihrem Beruf nachgehen können; und auch für Kinder, die nicht zur Schule gehen können, damit für sie Möglichkeiten geschaffen werden. Als Abschlusslied hatte man einen Song der Ärzte gewählt: „Jetzt stehst du hier, und du hörst nicht auf zu lachen! Die Welt gehört dir, und der Rest deines Lebens beginnt!"

Neue Ufer erreichen

In der Sporthalle hörte man zunächst Live-Musik von jungen Leuten: Lisa Kirch sang mit starker Stimme, an der Gitarre begleitet von Patrick Werker, Lieder von Amy Winehouse und ein Sommerpop-Medley. Locker führten Linda Rommerskirchen und Alexander Pleus durch das Programm des Abends. Die Schulleiterin, Ingrid Wagner, griff das Motto der Veranstaltung auf: „Man kann neue Ufer nur erreichen, wenn man bereit ist, alte zu verlassen", meinte sie und fügte zuversichtlich hinzu, man habe in dieser Schule den jungen Menschen das Rüstzeug für mutige Schritte in die Zukunft gegeben. Sie ergriff die Gelegenheit, Hartmut Mahnke, der in den Ruhestand geht, für sein engagiertes Wirken zu danken: „Der gute Ruf der Höheren Handelsschule ist nicht zuletzt auf sein Wirken zurückzuführen", sagte sie.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beglückwünschte die jungen Menschen zu ihrem Abschluss am Berufskolleg. „Ihnen steht die berufliche Welt offen", sagte er. Er dankte dem motivierten Lehrerkollegium, das die Qualität dieser wichtigen Bildungseinrichtung gewährleiste.

Und der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Johannes Papst, warnte: „Von nix kütt nix. Es wird Ihnen nichts geschenkt. Jedoch wird das Fundament, das Ihnen hier in der Schule mitgegeben wurde, Ihnen auf ihrem beruflichen Weg weiterhelfen."

Bei der Zeugnisausgabe wurden zwei junge Damen hervorgehoben: Lena Wilden erreichte die Fachhochschulreife an der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit dem Notendurchschnitt 1,2; Lisa Kirch erreichte diesen Abschluss mit 1,0!

Es wurde darauf hingewiesen, dass 37 Absolventen der Höheren Handelsschule und 35 Absolventen der Fachoberschule Sozialwesen und Gesundheit das Fachabitur erlangten; diese gehen alle in eine Ausbildung oder ein Studium über.

In den Berufsgrundschuljahren für Wirtschaft und Verwaltung, Hauswirtschaft, Metalltechnik und KFZ-Technik haben die Absolventen ebenfalls berufliche Kenntnisse sowie teilweise den mittleren Schulabschluss erlangt, womit sie sich für eine Ausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule qualifizieren konnten.

Dann endlich durfte richtig gefeiert werden! Die jungen Leute eilten zur Abschlussparty.(ale)

 

Projektdetails

Top-Thema

19.06.2014

Fachschule für Wirtschaft - Schwerpunkt Logistik Neu in der Region Aachen / Düren / Heinsberg!

Seit vielen Jahren qualifizieren wir in der Fachschule für Wirtschaft sehr erfolgreich Kaufleute, die Führungsaufgaben übernehmen wollen, zu staatlich geprüften Betriebswirten mit dem Schwerpunkt Absatzwirtschaft. Ergänzend trägt unser neuer Schwerpunkt Logistik der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre Rechnung. Wir entwickeln uns weiter zum Kompetenzzentrum für Wirtschaft, Transport und Verkehr - in der Region, für die Region!

Die Fachschule für Wirtschaft orientiert sich im Rahmen ihres Schwerpunktes Logistik an allen Logistik-Funktionen innerhalb eines Unternehmens.

Die Globalisierung - besonders mit Deutschland als Drehscheibe für Europa und die Welt - stellt die Logistikunternehmen vor immer mehr Herausforderungen. Bei uns stehen die branchenspezifischen Anforderungen an die Logistik im Vordergrund.

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Details

Top-Termin / nächste Veranstaltung

29.10.2014

Ort: Simmerath und Stolberg

Teminübersicht vom 01.09.2014 bis 29.10.2014


 

 

 

Datum 

Veranstaltung

02.09.2014 Di

bis 2.9.: Wahl der Klassensprecher/-innen und Vertreter/-innen

08.09.2014 Mo

Klassenpflegschaft in Simmerath um 18:00 Uhr, Stolberg um 18:30 Uhr; Schulpflegschaft um 20:00 Uhr in Stolberg

10.09.2014 Mi

FW: allg. Prüfungsausschuss, 18:00 Uhr Bekanntgabe der Endnoten

20.09.2014 Sa

FW: schriftliche Prüfung 1

22.09.2014 Mo

bis 22.9.: Wahlen im Schülerrat

23.09.2014 Di

Schulkonferenz 19:30 Uhr

24.09.2014 Mi

FW: schriftliche Prüfung 2

27.09.2014 Sa

FW: schriftliche Prüfung 3

30.09.2014 Di

FW: FHR-Prüfung

03.10.2014 Fr

Nationalfeiertag

06.10.2014 Mo

Herbstferien: 06. bis 18.10.2014

27.10.2014 Mo

FW: Bekanntgabe der Noten der Arbeiten

29.10.2014 Mi

FW: Benennung von Prüfungswünschen

 

Details

Medienspiegel

Die Qualität sichern und weiter ausbauen

Stolberg. Das Thema Fachkräftemangel ist in aller Munde. Welche Rolle spielt die schulische Ausbildung in dieser Hinsicht? Wir haben uns mit Ingrid Wagner, Leiterin des Berufskollegs Stolberg/Simmerath, und dem stellvertretenden Schulleiter, Hans Lammertz, unterhalten. In seinen Bildungsangeboten strebt das Kolleg sowohl den Ausgleich von Lerndefiziten als auch die Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern an.

Gibt es den Fachkräftemangel tatsächlich?

Ingrid Wagner: Das Thema Fachkräftemangel ist nicht neu. Die Befürchtung, dass in bestimmten Berufen qualifizierte Mitarbeiter fehlen, hat es immer schon gegeben. Im Moment ist die Diskussion aufgrund des demografischen Wandels verstärkt. Es gibt jedoch aus unterschiedlichen Richtungen Initiativen und ein Umdenken, um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Es gibt in der Städteregion die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss", bei der Akteure an einen Tisch geholt werden, um Konzepte zu entwickeln, wie man schon sehr früh junge Menschen an Berufsorientierung heranbringt.

Stichwort Bildungsstandard: Haben Schüler heute mehr Lerndefizite als früher?

Ingrid Wagner: Die jungen Menschen bringen heute andere Voraussetzungen mit als früher. Man muss sich als Schule dann entsprechend aufstellen, um auf die Bedingungen, die man vorfindet, zu reagieren. Wir müssen schauen, dass wir an das Potenzial herankommen, das ja jeder mitbringt. Anders sind die Schüler auch, weil viele von ihnen einen Migrationshintergrund haben. Sie sind zwar hier aufgewachsen, haben aber trotzdem einen anderen kulturellen Hintergrund. Diesen muss man als Chance nutzen, um die Vielfalt, die sich hier ergibt, als Stärke herauszustellen und nicht als Defizit. Momentan ist es auch so, dass eine hohe Zahl an Flüchtlingen zu uns kommt. Manche haben in ihrem Heimatland zwar ein Gymnasium besucht, beherrschen aber unsere Schriftsprache nicht. Wir haben deshalb zum Beispiel Kollegen ausbilden lassen, damit diese Alphabetisierungskurse geben können. Das ist wieder ein neues Feld, dem wir uns stellen müssen. Ich denke, dass auch bei diesen jungen Menschen Potenzial da ist, um sie mit entsprechender Förderung für unseren Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie noch?

Ingrid Wagner: Zu uns an die Schule kommen auch Menschen, die keinen Abschluss haben oder schulmüde sind, weil sie Schule als Frust erlebt haben. Ihnen müssen wir erst einmal eine Orientierung geben. Wir haben geschaut, welche Möglichkeiten es gibt, Dinge aufzubrechen und Projekte gestartet, die auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit Berufsorientierung zu tun haben, aber ganz viel Potenzial freigeschaufelt haben. Zum Beispiel haben wir im Berufsgrundschuljahr sehr viel mit dem Theater kooperiert. Die Schüler gehen ins Theater, machen dort ein Vorstellungstraining. Es gibt außerdem noch eine Kunst-AG, um die kreative Ader der Schüler zu wecken. Die dort geschaffenen Bilder hängen hier im Haus. Das hat etwas mit Wertschätzung zu tun. Das ist ein ganz wichtiger Schlüsselbegriff. Wenn man das vermitteln kann, ist schon sehr viel gewonnen, um an die Jugendlichen ranzukommen und das Potenzial zu entdecken.

Die Vermittlung des Lernstoffs ist eine Sache. Wie werden die Schüler noch auf das Berufsleben vorbereitet?

Ingrid Wagner: Durch die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Ich greife noch einmal das Beispiel des Theaters auf. Da gehört dann dazu, dass die Schüler lernen „Wie kleide ich mich, wie trete ich auf, wie benehme ich mich?". All diese Dinge werden dann spielerisch vermittelt. Das sind soziale Kompetenzen, die wichtig sind, um „ausbildungsreif" zu werden. Wir laden auch Experten von außen ein, denn es ist wichtig, dass es nicht unbedingt der Lehrer ist, der spiegelt, sondern jemand Externes. Wir arbeiten auch mit Coaches oder mit einer Fotografin zusammen. Jemand von außen hat wieder einen anderen Zugang als der Lehrer, den die Schüler gut kennen.

Hans Lammertz: Das Motto an unserer Schule lautet „fördern und fordern". Wir fordern die Jugendlichen zum Beispiel mit unseren Auslandspraktika heraus. Sie gehen dann raus, arbeiten im Unternehmen und müssen ihre Sprachkenntnisse anwenden. Das ist ein Ansatz, der uns wichtig ist. Auch die Praktika in den Berufsgrundschuljahren sind eine gute Möglichkeit für die Schüler, den Betrieb und den Arbeitsalltag kennenzulernen. Auch Schüler, die schwächere Zeugnisnoten haben, können dort ihre Leistungen zeigen und sich auf diese Weise als potenzielle Auszubildende präsentieren.

Was können Sie als Berufskolleg noch tun, um einem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen?

Ingrid Wagner: Auf der einen Seite müssen wir präventiv arbeiten, das heißt, frühzeitig die Potenziale identifizieren, fördern und weiter entwickeln. Auf der anderen Seite müssen die Arbeitnehmer, die eine fachliche Ausbildung haben, die aber im Moment nicht benötigt wird, weil sich die Gegebenheiten im Beruf geändert haben, weiter qualifiziert oder umgeschult werden. Wir haben zum Beispiel derzeit rund 20 Menschen bei uns im Haus, die zum Erzieher umgeschult werden. Man muss flexibel sein und auf die Bedarfe der Wirtschaft reagieren, um qualifizierte Fachkräfte zu haben. So haben wir im Sommer an der Fachschule für Wirtschaft den Schwerpunkt Logistik neu gestartet, weil dort nach Aussagen der Speditionen Bedarf an Fachkräften besteht. Es ist nicht einfach, den Lehrbetrieb mal eben umzustellen, aber wir sind in einer guten Situation, was unser Personalpotenzial anbelangt. Auch die Städteregion als Schulträger unterstützt diese Initiativen. Es ist ganz wichtig, flexibel zu reagieren, wenn man die Qualität sichern und ausbauen möchte. (Claudia Metzger)

 

Quelle: Super Sonntag von 31.8.2014 Details

















MEIN BILDUNGSANGEBOT

Ich habe:



Mein nächstes Ziel ist:

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Fachhochschulreife
Fachoberschulreife
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A
Staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher
Staatlich anerkannte Kinderpflegerin/Kinderpfleger
Staatlich geprüfter Betriebswirt

Folgende Schulform interessiert mich:

Berufsvorbereitung 
Berufsgrundschuljahr 
Berufsfachschulen 
Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung 
Fachoberschulen 
Fachschulen 
Dualer Studiengang BWL PLuS 
Aufbaustudiengänge 
Weiterbildung 
Berufliches Gymnasium 

Meine Schwerpunkte liegen im Bereich:

handwerklichhauswirtschaflich
kaufmännischnaturwissenschaftlich
Praktikumsozialpädagogisch
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