Schulform: Berufsschulen
Abteilung: Wirtschaft- und Verwaltung I

Berufsschule Industriekauffrau / Industriekaufmann

Dauer
36 Monate
Unterrichtsform
Teilzeit
Schulort
Stolberg
Schwerpunkt
Wirtschaft
Abschluss
  • Berufsabschluss BA
Voraussetzungen
  • Fachoberschulreife FOR
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A HS10
Koordination
  • Herr Oliver Bellefroid
    (0 24 02) 95 12 -0
Fächer
  • Deutsch/Kommunikation
  • Geschäftsprozesse
  • Informationswirtschaft
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religion
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Steuerung & Kontrolle
  • Wirtschafts- & Sozialprozesse

Berufsschule Industriekauffrau / Industriekaufmann

Die Aufgaben der Industriekauffrau/des Industriekaufmanns resultieren aus den Funktionsbereichen Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft sowie den übergreifenden Bereichen Personal- und Finanzwirtschaft eines Industrieunternehmens. Sie erfordern selbständige Sachbearbeitung in Form bereichsübergreifender Fall- und Vorgangsbearbeitung sowie Teamarbeit. Dabei sind die modernen Informations- und Kommunikationstechniken als Werkzeug einzusetzen

Ziel des Bildungsganges ist die Befähigung junger Menschen zu einer beruflichen Handlungskompetenz, die es ihnen ermöglicht, in kooperativer Zusammenarbeit die Arbeitswelt mitzugestalten

Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Bürowirtschaft und kaufmännische Verwaltung, zugeordnet. Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in der Industrie und auch im Handwerk angeboten. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die Abschlussbezeichnung lautet: Industriekaufmann/ Industriekauffrau.

Berufsbild

Industriekaufleute verkaufen die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens. Sie sind von der Analyse der Marktpotenziale bis hin zum Kundenservice für Marketingaktivitäten zuständig.

In der Materialwirtschaft führen sie alle anfallenden Arbeiten von Angebotsvergleichen über Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten bis zur Warenannahme und -lagerung aus.

In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren und Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere.

Im Verkauf erarbeiten sie Kalkulationen und Preislisten und führen Verkaufsverhandlungen mit Kunden.

Im Bereich Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft bearbeiten, buchen und kontrollieren sie die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Sie ermitteln den Personalbedarf, wenden Instrumente der Personalbeschaffung an und setzten das Personal ein.

Sie können in verschiedenen Wirtschaftszweigen, Branchen und Betrieben arbeiten, z.B. in den Bereichen der Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft oder im Bereich Personal- und Rechnungswesen. Je nach Art, Größe und Struktur des Betriebes sind Industriekaufleute in Büros, Lagern und Produktionshallen tätig.

Ausbildung

Es handelt sich um eine duale Ausbildung, die nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) bundesweit geregelt ist. Die Ausbildung findet im jeweiligen Ausbildungsbetrieb und an zwei Tagen in Woche, in der Berufsschule statt.

Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird eine schriftliche Zwischenprüfung durchgeführt. Sie soll in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres stattfinden. Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die Inhalte der betrieblichen Ausbildung des 1. Ausbildungsjahres und den Lehrstoff des Berufsschulunterrichts, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. In folgenden Prüfungsbereichen sind - in höchstens 90 Minuten - Kenntnisse nachzuweisen:

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus 4 Prüfungsbereichen. In den Bereichen Geschäftsprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde ist eine schriftliche Prüfung abzulegen. Die Prüfung im Bereich Einsatzgebiet besteht aus einer Präsentation und einem Fachgespräch. Prüfungsschwerpunkte sind in den einzelnen Bereichen zum Beispiel folgende Themen:

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