07.11.2025

Wie aus einem Workshop ein Netzwerk wurde

Was im vergangenen Jahr als SOMAlumni-Workshop zum Thema 'Begleitung von Kindern mit besonderem Förderbedarf' begann, hat sich nun zu einem Netzwerk gemausert, in dem sich SOMAlumnis und externe päd. Fachkräfte regelmäßig über die pädagogische Begleitung von Kindern mit besonderem Förderbedarf und Inklusionsfragen austauschen.

Die Schwerpunkte der monatlichen Treffen variieren und setzen an Themen der Teilnehmer*innen an. Mal geht es um eher fachtheoretischen Input, mal um kollegiale Beratung und dann wieder um den Austausch über best practice-Beispiele. Getagt wird an zu den Themen passenden Orten - in den Räumlichkeiten der RWTH/Lehrstuhl für Bildung und Professionalisierung, in Einrichtungen der Teilnehmerinnen oder auch mal in einem Cafe, da natürlich auch der Netzwerkcharakter und Austausch über Fachthemen hinaus Raum erhalten soll.

Beim Treffen vergangene Woche ging es um die Frage, wie inklusive Arbeit aussehen kann, was es konkret bedeutet, Kinder miteinander in Interaktion zu bringen, welche Herausforderungen sich damit stellen und welche 'Übersetzungsarbeit' geleistet werden muss, um nicht behinderten Kindern das oft unverständliche Verhalten behinderter Kinder verstehbar zu machen. Dazu wurden unter unterschiedlichen Aspekten (Gruppengespräche, Gruppenstrukturierung, Umgang im Team) erprobte Interventionen gesammelt, aber auch bisher ungelöste Probleme besprochen. Getagt wurde in der Uni.

Fachlich begleitet wird die Netzwerkarbeit von Dr. Sabine van Nek.