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Aktuelles Projekt

Bürgermeister Dr. Grüttemeier empfängt spanische Schülerinnen und Schüler aus Albacete

Am Freitag, dem 17. Juni 2016, hat Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier eine Gruppe Schülerinnen und Schüler aus dem spanischen Albacete im Stolberger Rathauses empfangen, die zurzeit im Rahmen eines Austausches das Stolberger Berufskolleg besuchen.

Als europaaktive Kommune unterstützt die Kupferstadt Stolberg örtliche Institutionen dabei, mit europäischen Partnern ins Gespräch zu kommen und Kooperationen zum gegenseitigen Nutzen aufzubauen. Internationale Kontakte sind ein wichtiger Baustein für das weitere Zusammenwachsen Europas und für das Überwinden bestehender Vorurteile und Barrieren.

Die spanischen Jugendlichen nutzen die Gelegenheit und stellten dem Bürgermeister Fragen zur Stadt und zu seiner Arbeit. Verabschiedet wurden die Schülerinnen und Schüler sowie die anwesenden Vertreter der Lehrerkollegien mit Informationsmaterial über Stolberg.

 

Projektdetails

Top-Thema

24.08.2016

Drei neue Profile mit Zukunftschancen

Stolberg. Globalisierung, demografischer Wandel und Wirtschaftskrisen: Dies sind nur einige Schlagworte unserer Gegenwart, die jeden in dieser Gesellschaft betreffen. Für Jugendliche sind dies oftmals sehr komplizierte Themen, die zu verstehen nicht immer so einfach gelingt. Und dennoch führt kein Weg daran vorbei, dass sich vor allem junge Erwachsene mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen, denn jene werden ihre private wie auch berufliche Zukunft prägen. Am Berufskolleg Simmerath/Stolberg hat man darauf reagiert und die Höhere Handelsschule grundlegend umgestaltet.

Komplett neu

Ab dem neuen Schuljahr präsentiert sich die „HöHa" deswegen komplett neu und wird inhaltlich in drei unterschiedlichen Profilen organisiert, zwischen denen die neuen Schülerinnen und Schüler dann wählen können: International Business, Finanzdienstleistungen sowie Gesundheits- und Sportmanagement. Drei Profile - Vielfältige Ausbildungschancen.

Im Profil International Business liegt der Ausbildungsschwerpunkt auf wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Themen. Im Bereich Wirtschaft stehen dabei die Bereiche internationale Wirtschaftsbeziehungen, Außenhandel und Wirtschaftsgeografie im Mittelpunkt. Bereits die Lage der Städteregion Aachen an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden zeigt die Notwendigkeit auf, künftig internationaler zu denken.

Europaschule

Und deshalb bietet das Berufskolleg, das nicht zufällig das Prädikat „Europaschule" tragen darf, seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mehrwöchige Praktika im europäischen Ausland zu absolvieren. Finanziell gefördert wird dies durch das EU-Programm Erasmus+, das allen Schülerinnen und Schülern der HöHa offen steht, um unter professionellen Bedingungen und nach entsprechender - auch fremdsprachlicher - Vorbereitung Auslandserfahrungen zu sammeln.

Jungen Menschen soll dadurch ermöglicht werden, in international ausgerichteten Unternehmen und Organisationen zu arbeiten, die Sprachen und Arbeitsweisen von Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden besser kennen zu lernen und sowohl beruflich als auch privat internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern mit hervorragenden sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen wächst bei den deutschen Unternehmen ständig.

Im Profil Finanzdienstleistungen steht die Beantwortung etwa folgender Fragen im Focus: Wie arbeiten Banken? Was für Aktien gibt es? Was sind Fonds? Welche verschiedenen Versicherungsbereiche gibt es? Damit richtet man sich speziell an jene Schülerinnen und Schüler, die sich für Mathematik sowie für Finanzen und Bankprodukte besonders stark interessieren.

Beim Profil Gesundheits- und Sportmanagement denken manche vermutlich, dies habe lediglich etwas mit Sport und vielleicht Ernährung zu tun. Aber das ist falsch gedacht! Es steckt viel mehr dahinter. Gesunde Ernährung und sportliche Betätigung sind zwar Aspekte, die innerhalb dieses Profils thematisiert und auch praktisch umgesetzt werden, jedoch gehört auch betriebswirtschaftliches Fachwissen dazu. Denn wer vielleicht den Wunsch hat, später eine Ausbildung in einem Fitnessstudio zu absolvieren, der muss auch die kaufmännische Organisation solcher Einrichtungen kennen. Ziel dieses Profils ist die Vorbereitung auf kaufmännische Abläufe und Veranstaltungsorganisationen in Sport- und Fitnesseinrichtungen.

Und wegen unserer zunehmend alternden Gesellschaft und des deswegen boomenden Gesundheitssektors bietet dieses Profil große berufliche Chancen innerhalb der Sport- und Gesundheitsbranche. Interesse geweckt?

Anmeldewochenende

Ausführliche Information und Beratung bietet das Berufskolleg Stolberg an seinem jetzt bevorstehenden Informations- und Anmeldewochenende: Am Freitag, 29. Januar (12-17 Uhr), und am Samstag, 30. Januar (10-15 Uhr), steht man dort für individuelle Beratung (nicht nur über die neue HöHa!) für alle Interessierten bereit.

 

 

Details

Top-Termin / nächste Veranstaltung

12.09.2016, 18:00/18:30- 20:00 Uhr

Ort: Simmerath und Stolberg

Klassenpflegschaft und Schulplegschaft


 

 

 

Klassenpflegschaft

Simmerath 18:00 / Stolberg 18:30

 

Schulpflegschaft für beide Standorte

20:00Uhr in Stolberg

 

 

 

Details

Medienspiegel

Mal schauen, was hinten rauskommt

Simmerath. Seit Monaten beherrscht der Abgas-Skandal, der in erster Linie den Automobilhersteller VW betrifft, die Schlagzeilen. Nach Hinweisen auf eine mögliche Software-Manipulation nach der Auffälligkeit zu hoher Abgaswerte wurden in den USA zum Teil enorme Differenzen beim Stick-oxidausstoß von VW-Dieselfahrzeugen festgestellt. Unter Testbedingungen wurden die Abgaswerte zwar eingehalten, unter realen Fahrbedingungen aber oft um ein Vielfaches überschritten.

Der Abgas-Skandal ist immer noch das Thema Nummer eins in der Fachwelt, bewegte aber auch die Kfz-Lehrlinge am Berufskolleg Simmerath. Über einen längeren Zeitraum befassten sich die Kfz-Mechatroniker im dritten Ausbildungsjahr jetzt mit dem Thema Ausstoß von Stickoxiden und entwickelten dabei ein eigenes Messverfahren. Bei ihrem Lehrer für Kfz-Technik, Bernd Vogel, rannten sie mit dieser Initiative offene Türen ein. „Wir wollten mal schauen, was wirklich hinten rauskommt, und was eigentlich hinter dem Abgas-Skandal steckt", begründete die Gruppe ihre Idee.


Schwächen im System offenbart

Die Erkenntnisse am Ende der Versuchsreihe waren ziemlich ernüchternd. Es ging den Schülern nicht darum, bestimmte Automobilhersteller anzuklagen, sondern darum, die Schwächen und Unzulänglichkeiten im gesamten System der Abgas-Messung zu offenbaren.

Für jedes Fahrzeug werden bestimmte Grenzwerte beim Schadstoff-Ausstoß per Gesetz festgelegt. Die Motoren müssen einen sogenannten Fahrzyklus als Voraussetzung für ihre Zulassung absolvieren. Auf dem Rollenprüfstand wird ein festgelegter Fahrzyklus abgefahren. Während der Messung werden der Kraftstoffverbrauch ermittelt und die Abgase analysiert.

Nun weiß man inzwischen, dass diese Werte oftmals nicht mit dem Fahrverhalten der Autofahrer übereinstimmen. Kurzstrecken- und Stadtverkehr werden ebenso wenig berücksichtigt wie topografische Gegebenheiten oder Geschwindigkeiten über 120 km/h.

„Die vorgeschriebenen Grenzwerte können oft gar nicht eingehalten werden", lautet das Fazit des Schüler-Projektes.

Für die praktische Umsetzung der Messung bot die Kfz-Halle auf dem Schulgelände mit ihrer modernsten Ausstattung beste Voraussetzungen. Nur müde lächeln können die Schüler, wenn der Fahrzyklus vorschreibt, ein Fahrzeug innerhalb von 40 Sekunden auf 70 km/h zu beschleunigen. Diese Vorgabe ist aus ihrer Sicht „offensichtlich weltfremd", denn niemand praktiziere einen solchen Fahrstil und auch das Maximal-Tempo 120 km/h sei realitätsfern. „Wir haben dann in zehn Sekunden auf 70 km/h beschleunigt und untersucht, was passiert," erzählt Roman Harff aus Herzogenrath. Es ergaben sich erwartungsgemäß völlig andere Abgas- und Verbrauchswerte. „Wenn ich ein Auto teste, wie es in der Praxis genutzt wird, ergibt sich ein ganz anderes Bild", ergänzt er: „Wir sind eben Leute, die praktisch arbeiten."

Den Kfz-Schülern war daran gelegen, anhand differenzierter Messreihen realitätsnahe Alltagsbedingungen herzustellen. So habe man schnell gemerkt, dass der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Fahrzyklus nicht funktionieren könne.


„Die Physik gilt für alle"

Man wolle „niemanden an den Pranger stellen", aber unbestritten sei wohl, dass es ein Ziel der Autoindustrie sei, mit immer kleineren Motoren immer höhere Leistungen zu erzielen. Der zwangsläufig damit verbundene erhöhte Motordruck wie auch der Temperaturanstieg hätten logischerweise einen verstärkten Stickoxid-Ausstoß zur Folge, oder wie der Lehrer es ausdrückt: „Das ist Physik, die für alle gilt, ohne Tricks. Jeder weiß es, aber keiner macht etwas." Die Abgas-Problematik betreffe im übrigen nicht nur einen Hersteller. „VW war eben in den USA zu erfolgreich und deshalb sind sie aufgeflogen", so Vogel.

Weil nun die Versuchsreihe so spannend war, wurde auch die Kreativität der Schüler angeregt, Ausschau nach weiteren Schadstoffen zu halten. So kamen die Zigarillos von Mitschüler Roman Harff ins Spiel. Da man schon einmal beim Messen war, wollte man auch den Zigarillo-Rauch auf Stickoxide hin untersuchen. Wie beim vorangegangenen Pkw-Abgas-Test ließ man über eine eigens entwickelte Konstruktion per Plastikflasche den Glimmstängel unter Vollhitze abbrennen.

Der Ergebnis war leicht schockierend: Der Stickoxid-Gehalt im Zigarillo lag klar über dem Wert, den ein Pkw im Leerlauf produziert, oder wie Kfz-Schüler Lukas Simons es auf den Punkt bringt: „Es ist demnach gesünder, sich unter einen Pkw zu legen und bei Leerlauf das Abgas einzuatmen, als ein Zigarillo zu inhalieren." Dass sein Mitschüler Roman den Zigarillo-Konsum nach diesem Versuch umgehend eingestellt hat, ist ein positiver Nebeneffekt des Projektes - er hat auf leichte Filterzigaretten umgestellt. (P. St.)

 

 

Quelle: Eifeler Zeitung vom 3.7.2016 Details

















MEIN BILDUNGSANGEBOT

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Mein nächstes Ziel ist:

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Fachhochschulreife
Fachoberschulreife
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A
Staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher
Staatlich anerkannte Kinderpflegerin/Kinderpfleger
Staatlich geprüfter Betriebswirt

Folgende Schulform interessiert mich:

Berufsvorbereitung 
Berufsgrundschuljahr 
Berufsfachschulen 
Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung 
Fachoberschulen 
Fachschulen 
Dualer Studiengang BWL PLuS 
Aufbaustudiengänge 
Weiterbildung 
Berufliches Gymnasium 

Meine Schwerpunkte liegen im Bereich:

handwerklichhauswirtschaflich
kaufmännischnaturwissenschaftlich
Praktikumsozialpädagogisch
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